Start nach Maß in der Westfalenliga

Was für eine Ansage! Mit einem klaren Auswärtssieg sind die Kegler des SC Reckenfeld in die Westfalenliga gestartet. Bei der TG Friesen Klafeld-Geisweid II gewann der Aufsteiger nach einer eindrucksvollen Vorstellung mit 3:0 (48:30/ 4673:4438).

Drei Faktoren ermöglichten diesen Traumstart: Zum einen leisteten sich die Reckenfelder – obwohl ersatzgeschwächt angetreten – keinen Ausrutscher nach unten. Die beiden anderen Faktoren hießen am Sonntag Björn van Raalte und Stephan Rolfes. SCR-Rückkehrer Rolfes legte auf den Bahnen in der Siegerlandhalle los wie die Feuerwehr: Nach großartigen 232 Holz auf der ersten Bahn feierte er schließlich mit 831 Holz ein starkes Comeback – da kamen die Gastgeber Marcel Pähler (776 Holz) und Mehmet Özdemir (764) nicht annähernd mit. Wohl aber Teamkollege van Raalte, der sich in Rolfes‘ Windschatten mitreißen ließ und am Ende mit 837 Holz das Top-Ergebnis des Tages erzielte.

Mit einem komfortablen 128-Holz-Vorsprung gingen die Reckenfelder somit in den zweiten Block. Hier ließ sich Fabian Howe, der für den urlaubenden Udo Reinker ins Team gerückt war, den Trainingsrückstand kaum anmerken und kam auf ordentliche 729 Holz. Frank Reinker überspielte mit soliden 748 Holz die Zahlen der beiden Kontrahenten Andreas Kretschmer (732) und Florian Schnutz (747). Damit war der Zusatzpunkt bereits vorzeitig gesichert – und der Vorsprung bei der Gesamtholzzahl nach wie vor deutlich.

Und er wurde noch deutlicher. Für Friesen kam Adrian Vogt auf schwache 675 Holz, Alexander Laaser erreichte 744. Zu wenig, denn Jonas Müller (778 Holz) und der gut aufgelegte Simon van Raalte (750) packten noch etliche Hölzer drauf und sorgten am Ende für eine mehr als klare Angelegenheit.

In dieser Verfassung sollte sich der SCR recht schnell in der Westfalenliga etablieren. Nach dem ersten Spieltag führen sie sogar die Tabelle an.

Auch die Kreisliga-Kegler des SC Reckenfeld II stehen nach dem ersten Spieltag an der Spitze ihrer Liga. Zum Saisonstart gewannen sie bei der 6. Mannschaft der neu gebildeten Spielgemeinschaft Ostbevern/Gütersloh mit 3:0 (21:15/ 2695:2542). Den Tagessieg sicherte sich erwartungsgemäß Jonas Müller, der zur Verstärkung aus der Ersten geholt worden war, mit 757 Holz. Auch Hendrik Nytz knackte mit 702 Holz die magische 700er-Marke. –