Ernüchterung im Heimspiel gegen Tecklenburg

Als großzügige Gastgeber präsentierten sich am Wochenende die Westfalenliga-Kegler des SC Reckenfeld in ihrem Heimspiel gegen die KSG Tecklenburg II. Weil gleich mehrere etablierte SCR-Spieler patzten, schenkten sie damit dem Gast beim 2:1 (47:31/4532:4354) einen Punkt, der im Kampf gegen den Abstieg noch echt teuer werden kann.

Dabei spielten die Tecklenburger nicht einmal sonderlich gut: Durch Marc Kockmann (768 Holz) und Andre Penz (754) setzten sie lediglich zwei Marken, die im Normalfall für alle Reckenfelder zu knacken sind.
Doch an diesem Tag gelang das nur Björn van Raalte, der mit 792 Holz wieder einmal den Tagessieg holte, und seinem Bruder Simon mit ebenfalls starken 783 Holz. Timo Hildebrandt konnte seine gute Leistung vom Saisonauftakt nicht bestätigen und verließ die Bahn mit schwachen 690 Holz. Jonas Müller verfehlte mit 765 Holz Kockmanns Vorgabe knapp, ließ aber wenigstens Penz hinter sich. Das gleiche hätte in der Folge auch einem der Reinker-Brüder gelingen müssen. Doch während Frank mit Penz’ 754 lediglich gleichzog – in diesem Fall liegt der Vorteil beim Auswärtsspieler –, musste sich Udo nach 396 Holz zur Halbzeit am Ende sogar nur mit 748 Holz zufrieden geben. Damit war der Punkt futsch und die Ernüchterung groß.
In den nun folgenden Auswärtsspielen in Bielefeld und Herford sollten die Reckenfelder möglichst ihr Punktekonto wieder ausgleichen, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu wahren.